|
Die Camerata vocale Berlin
ist im Jahre 1985 als Laienchor von Etta Hilsberg gegründet worden und hat
sich seitdem zu einem der führenden Oratorienchöre
Berlins entwickelt.
Seit 1989 konzertiert die
Camerata vocale Berlin regelmäßig mit vier Konzerten im Jahrin
den großen Konzerthäusern Berlins (Großer Saal der Philharmonie,
Kammermusiksaal der Philharmonie, Großer Saal des Konzerthauses Berlin) . Darüber hinaus bietet der Chor seit 1992 eine
Abonnementsreihe an. Damit übernimmt er die Selbstverpflichtung, stetig und
langfristig zu arbeiten. Die Camerata vocale Berlin hat sich zum Ziel
gesetzt, nicht nur die bekannten klassischen Oratorien zu pflegen, sondern
sich auch für weniger bekannte, aber bedeutende Werke alter und neuer Komponisten
einzusetzen.
Seit Juli 2002 erhält der Chor
auf Grund hervorragender Leistungen Basis- und Projektförderung durch die
Kulturverwaltung des Landes Berlin und wird auch für das Jubiläumsjahr 2010
die Förderung erhalten.
|
|
Die Stimmbildung
Der hauptsächliche Grund für den kontinuierlichen Aufstieg der Camerata
vocale Berlin zu einem festen Bestandteil des Musiklebens der Hauptstadt ist
eine außerordentlich intensive Stimmbildung des Chores durch die Leiterin
persönlich wodurch auch musikalische Laien befähigt werden, die hohen
Anforderungen zu meistern, die die Komponisten an die Aufführenden stellen.
Diese Stimmbildung findet nicht nur ausgiebig in den wöchentlichen
Probenterminen und den monatlichen Chortwochenenden
statt, sondern darüber hinaus auch in der regelmäßigen Arbeit der
Chorleiterin mit individuellen kleinen Gruppen von jeweils drei Sängerinnen
oder Sängern im Turnus an zusätzlichen wöchentlichen Terminen. Dabei wird die
Stimmbildung immer auch speziell auf die Werke bezogen, die gerade
einstudiert werden. Die Leiterin delegiert die Stimmbildung nicht, sondern
arbeitet persönlich mit jedem Einzelnen an der Verbesserung der stimmlichen Qualität,
wodurch über die Jahre die musikalische Qualität des Chores gestiegen ist.
|
|
Das Repertoire
Das Repertoire der Camerata vocale Berlin umfasst auf der
einen Seite die klassischen Werke von Händel, Bach, Haydn, Mozart, Beethoven,
Brahms und Mendelssohn Bartholdy. Auf der anderen Seite hat die Camerata
vocale auch weniger bekannte oder seltener aufgeführte klassische Werke
gesungen, u. a. von C. H. Graun, Keyser, Bach (Messe G–Dur), Haydn (Mariazeller Messe), doppelchörige Werke von Vivaldi, Werke von Dvorák und
Puccini. Zu den Pionierleistungen der Camerata vocale Berlin gehört es,
mehrfach die verdienstvolle G. A. Theill’sche
Rekonstruktion der unvollendeten Markus–Passion von Johann Sebastian Bach aufgeführt zu haben. Aber auch die
Musik des 20. Jahrhunderts wird von der Camerata vocale gepflegt. Hier sind
besonders zu erwähnen die Uraufführung des Oratoriums Siehe, ich stehe vor der Tür
und klopfe an des Berliner Komponisten Curt
Protze und das Requiem von Torsten Wille. Im Juni 1999 wurde Die Reise übers Meer von Michael Weiß, im Februar 2000 die Berliner Erstaufführung
des Kreuzweg und im März 2003 die Uraufführung der Kantate O Liebe, süßer Name von Friedrich Metzler, ebenfalls einem Berliner Komponist, zu
Gehör gebracht.
Zum 20–jährigen Jubiläum
der Camerata vocale wurde am 18. September 2005 das Auftragswerk Dantes Inferno und der Weg ins Paradies
von Esther Hilsberg mit nachhaltigem Beifall vom Publikum aufgenommen. Im
Dezember 2010 fand zum 25jährigen Jubiläum die Uraufführung des Weihnachtsoratoriums von Esther
Hilsberg statt, die beim Publikum starke emotionale Gefühle erweckte und
viele Menschen tief ergriff.
|
|
Reisen
Neben dieser intensiven musikalischen Arbeit auf den Berliner
Konzertpodien war die Camerata vocale Berlin auf Konzertreisen innerhalb
Deutschlands und im Ausland und hat dort mit Chören zusammengearbeitet. Neben
mehreren Reisen nach Ungarn und Polen hat die Camerata vocale Berlin 1994
eine dreiwöchige, sehr erfolgreiche Chorreise durch vier Staaten der USA
unternommen. Im Oktober 2002 wurde die Camerata vocale auf einer 14tägigen
Reise durch Japan in den großen Konzertsälen in Osaka und Tokyo gefeiert.
Im Oktober 2007 ist der
Chor von seiner zweiten, sehr erfolgreichen Japan–Tournee zurückgekehrt, auf
der er in Osaka zusammen mit dem Gewandhaus–Chor Osaka unter der Leitung von Etta Hilsberg die Johannes–Passion
von J. S. Bach aufführte. 2012 wird ein erneuter Kulturaustausch mit dem
Gewandhauschor Osaka anlässlich unserer 10jährigen Zusammenarbeit
stattfinden.
|
|
Probenort:
Evangelische
Schule
Guerickestraße 4
10587 Berlin Charlottenburg
wo ist das ?
Sankt Paulus Gemeinde
Oldenburger Straße 45
10551 Berlin Tiergarten
wo
ist das ?
|
Probenzeit:
dienstags von 18:45 - 21:45
zusätzlich einmal pro Monat
samstags von 14:00 bis 1:30 Uhr und
sonntags von 10 bis 13 Uhr
|