Hans Sotin - Bass Der gebürtige Dortmunder Hans Sotin hatte sein erstes Engagement 1962 bis 1964 in Essen und wurde dann sogleich an die Hamburgische Staatsoper verpflichtet. Seit 1970 ist er als freischaffender Künstler tätig und hat Gastverträge an allen großen Opernhäusern der Welt. So ist er permanentes Mitglied der Wiener Staatsoper, der Covent Garden Opera London, der Mailänder Scala, gastiert ständig an der Hamburgischen Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin, der Grand Opera Paris, dem Opernhaus Genf, und tritt ferner am Opernhaus Köln, an der Metropolitan Opera New York, der Lyric Opera Chicago, der San Francisco Opera und am Teatro Colon in Buenos Aires auf. Seit 1972 ist er ständiges Mitglied im Ensemble der Bayreuther Festspiele. Seine Konzerttätigkeit in allen großen Städten und Konzertsälen der Welt wie New York, Paris, Wien, Salzburg, Tokyo, Berlin, München umfasst Werke wie die Missa Solemnis und die IX. Symphonie von Beethoven, Die Schöpfung von Haydn, die Requien von Mozart und Verdi unter Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm, Leonard Bernstein, Sir Georg Solti, Zubin Mehta, Horst Stein und Karl Richter.
Von seinen zahlreichen Plattenaufnahmen seien genannt: die Missa Solemnis unter Giulini, "Pizarro" in Fidelio unter Bernstein, "Rocco" in derselben Oper unter Solti, Mahlers 8. Symphonie unter Haitink, Tannhäuser unter Solti, Cosi fan tutte und Die Walküre unter Klemperer.
Im Fernsehen war Hans Sotin unter anderem in Übertragungen aus der Wiener Staatsoper (Fidelio unter Bernstein), den Bayreuther Festspielen (Tannhäuser und Parsifal, beide in der Regie von Götz Friedrich), als "Van Bett" in Zar und Zimmermann und in Haydns Die Schöpfung zu sehen.
Hans Sotin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Förderungspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist Kammersänger der Hamburgischen Staatsoper. Seit 1992 ist er Professor an der Musikhochschule Köln.