Friedrich Metzler wurde am 18. Februar 1910 in Kanth bei Breslau geboren und wuchs in Frankenstein (Schlesien) auf. Schon als Kind lernte er Geige, Klavier und Orgel spielen. Nach dem Abitur studierte er zunächst Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Tübingen, Marburg und Berlin. Hier wandte er sich ganz der Musik zu; seine Kompositionslehrer waren Justus Hermann Wetzel, Hans Chemin-Petit und Max Trapp.
In der 30er und 40er Jahren wirkte Friedrich Metzler als Organist in Berlin Heiligensee und Potsdam-Babelsberg, während er sich seinen Kompositionsstudien widmete und erste Erfolge als Komponist erreichte.
Ab 1942 unterrichtete er am Städtischen (vormals Stern’schen) Konservatorium in Berlin, später an der Hochschule für Musik (jetzt Hochschule der Künste Berlin), wo er auch zum Professor ernannt wurde. Im Jahre 1953 wurde Friedrich Metzler mit dem Musikpreis der Stadt Solingen für die Kantate „O Liebe, süßer Name“ ausgezeichnet. Er starb am 25. Mai 1979 in Berlin.
Sein kompositorisches Schaffen umfasst 6 Sinfonien, 9 Konzerte mit Orchesterbegleitung, Kammermusik für die unterschiedlichsten Besetzungen und Klavier- und Orgelmusik ebenso wie Vokalmusik für Solostimmen und für Chor.
Eine kurze Autobiographie beschloss er mit einem Wort des Bildhauers Gerhard Marcks: „Wichtig erscheint einzig, dass jedes Werk seinen vollen Sinn in seiner Intensität, im Formenausdruck erfüllt.“
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