Volker Mertens - Bariton Der Bariton Volker Mertens studierte zunächst von 1979 bis 1985 Kirchenmusik und Klavier in Aachen. Seit 1986 widmete er sich intensiv seiner sängerischen Ausbildung bei Judith Lindenbaum und Prof. Theo Lindenbaum in Detmold. Zahlreiche Opern- und Konzertverpflichtungen sowie Fernseh- und Rundfunkproduktionen führten ihn durchs In -und Ausland; u.a. sang er die Titelrolle in der europäischen Erstaufführung der Oper "Orphee" von Philipp Glass in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und dem Dirigenten Dennis Russell Davis bei den Sommerfestspielen auf Schloss Weikersheim 1993. 1993 sang er den Orpheus von Chr. W .Gluck in einer konzertanten Aufführung der Oper "Orpheus und Euridike" in Athen. Er gastierte gemeinsam mit dem Berliner Saxophon-Quartett in der Berliner Philharmonie und sang 1995 in der Düsseldorfer Tonhalle unter Manfred Trojahn O. Schoecks "Gaselen". Zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten wie Thomas Blomenkamp, Norbert Laufer und Gerhard Lampersberg wurden vom ihm uraufgeführt.

Im Oratorienfach sang er "Paulus" von F. Mendelssohn Bartholdy, "Die Schöpfung" von J. Haydn, "Stabat mater" und "Petit Messe solennelle" von G. Rossini und A. Dvořák, sowie die "Carmina Burana" von C. Orff. 1995 produzierte er im Ensemble "La petite bande" die Johannespassion von J.S. Bach unter Leitung von Sigiswald Kuijken für Konzerte in Bilbao, Santiago de Compostela, Luzern, Lille, Brüssel, Bologna und Rom, sowie eine Videoproduktion des belgischen Fernsehens. Das klassisch- romantische Klavierlied gehört ebenso zu seinen großen Vorlieben; so sang er zahlreiche Liederabende mit Werken von Beethoven, Schubert, Schumann, Wolf, Brahms, Mahler und Pfitzner. Gemeinsam mit dem Berliner Komponisten und Musikschriftsteller Paul Mertens-PavIowsky gründete er 1996 das ensemble ouvert, eine Künstlervereinigung, die sich der Verbindung von Literatur und Musik in zahlreichen Programmen widmet.
Seit kurzem ist er Ensemblemitglied der "Junge Kammeroper Köln" und singt die Titelrolle in "Die Hochzeit des Figaro" von W.A. Mozart in einer Inszenierung von Kerstin Weiß.